Klassenerhalt aus "eigener Kraft" gesichert

..27.02.2011 09:07 von Uli Schumacher

Mit einem Remis im Mannschaftskampf gegen Meschede 2 wurde das Minimalziel erreicht

Spannend war es wieder beim Mannschaftskampf gegen Meschede 2. In Bestbesetzung angetreten wurde es dennoch ein harter Kampf gegen die sehr junge Mescheder Mannschaft! Erst nach fast 4 Stunden gingen die letzten beiden Partien zu Ende und aus dem 3,5 zu 2,5 Rückstand wurde noch ein Unentschieden. Es fing gar nicht gut an. Anastasius Killus schaffte am 8 Brett gegen Hörhold nur ein Remis,  und Frank Görs verlor schon bald gegen M. Stiefermann. Thomas Langes konnte gegen Kai Stiefermann ausgleichen. Dann stellte Michael Schwentker am 1. Brett, gehandicapt durch eine Erkältung, eine Figur ein und musste die Partie aufgeben. Jetzt hatte Uli Schumacher vermeindlich ein Remis durch Zugwiederholung, entschied sich jedoch trotz schlechterer Stellung weiterzuspielen....Weiter unten kann man sehen, dass er sogar auf Gewinn stand aber den richtgen Zug übersehen hatte... Jetzt glich Lutz Kümpel gegen Soboll am 4. Brett aus. Erich Rademacher  opferte einen Turm für den guten Angriff und  sah dann den Gewinnweg nicht und verlor gegen den jungen Ahmad.
Stefan Brüser erspielte sich dann eine deutliche Gewinnstellung, sein gegener Bremerich musste die Waffen strecken. Jetzt reichte ein Remis und Warlkentin nahm das Angebot von Uli Schumacher trotz materiellem Vorteil an!

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28. - d4+ 29. Kf3  und jetzt steht auf einmal Schwarz auf Gewinn!  29. -Tb2: 30. Tc8: Td2: und Fritz sieht Schwarz mit deutlich besserer Stellung!  Leider kam aber 28. - d4+ 29. Kf3 Lc6+ 30. Ke2 Lb4+ 31. Kf3 mit offensichtliche Remiswunsch von Weiß. Uli Schumacher spielte aber mit 31. - Lc6+ und 32. - Lg2: weiter und kam (laut Fritz) wieder in eine schlechtere Stellung!

Und so war es zu dem Figurenverlust gekommen:
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Nach dem Bauerngewinn auf a2 sperrte Weiß mit Sa3 die A-Linie ab. Schwarz konnte jetzt leicht mit Sc1: in Vorteil bleiben. Er entschied sich aber für La3: mit der Idee: Ta2: Lb4+ (???). Zu spät registrierte er, dass der König nicht mehr auf e1 sondern auf d1 steht und somit kein Zwischenschach geht. Ein in der Literatur oft beschriebener psychologischer Fehler, den Uli Schumacher selbst noch nie erlebt hatte...

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Erich Rademacher hatte ein gute Idee, konnte sie aber dann nicht in einen Erfolg umsetzen!

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Nur ein Punkt an den ersten drei Brettern! Thomas Langes  (vorne links) brachte den ersten Ausgleich!

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