Die Zweite mit einem Unentschieden gegen Herdringen

..17.12.2017 16:56 von Uli Schumacher

Am dritten Spieltag der Bezirksliga kam es zum Spitzenkampf Herdringen 1 gegen Ruhrspringer 2 ( Erster gegen Zweiter). Beide Mannschaften konnten nicht mit Bestbesetzung spielen und traten somit mit einigen Ersatzgestellungen an. An Brett 5 ließ Dietmar Müller von Beginn an keine Zweifel aufkommen dass er diese Partie gewinnen wollte. Er baute seine Position Zug für Zug aus und engte den Gegner immer weiter ein, bis dieser unter dem Druck zusammenbrach und seine Partie aufgab. AnBrett 7 sah es zu diesem Zeitpunkt schlecht aus. Marcel Keitsch hatte in schwieriger Stellung eine Figur verloren, kämpfte aber energisch weiter. An Brett 8 lieferte Bernhardt Polotzek, unser Ersatzmann, eine tadellose Partie ab. Er sammelte Zug um Zug kleine Vorteile ein die letztendlich in Figurengewinn und einer gewonnen Partie endeten. Bernhardt zeigte mal wieder über welch starken Leute die Ruhrspringer als Ersatz verfügen. Zwischenzeitlich hatte Marcel Keitsch seine verlorene Figur zurückerobert und konnte seine Partie in den sicheren Remishafen lenken. Gleichzeitig musste Simon Voß seine Partie in schwieriger Stellung aufgeben. Der Verlust war nicht mehr zu verhindern. Die Partie stand von Beginn an unter keinem guten Stern und Simon musste sich dem stetig steigenden Druck letztendlich beugen und die Partie verlorengeben. Zwischenstand zu diesem Zeitpunkt 2;5:1,5 für die Ruhrspringer. An Brett 2 könnte Thomas Langes eine Stellung mit leichtem Vorteil und Königsangriff herausspielen, fand aber letztendlich keinen Gewinnweg. So musste er nach Abtausch fast aller Figuren in ein vollkommen ausgeglichenes Leichtfigurenendspiel einlenken und die Partie remis geben. Zwischenzeitlich hatte Heinz Hätty seine Partie trotz eines ungleichfarbigen Läuferendspiels in eine hervorragende Position manövriert. Schulbuchmeisterlich baute er seine Stellung aus und brachte den Gegner in Zugzwang, was dann zum Gewinn führte. Die Ruhrspringer konnten nun mit 4 Punkten auf der Habenseite den Kampf nicht mehr Verlieren. An Brett 1 hatte Sven Badke mit Daniel Krusel sicherlich die härteste Nuss zu knacken. Er führte seine Partie mit drei Bauern für einen Läufer in ein Endspiel in welchem sich die Mehrfigur letztendlich als spielentscheidend herausstellte und die Partie an Herdringen ging. So blieb nur noch die Partie von Stefan Brüser an Brett 3 um den Kampf vielleicht doch noch für die Ruhrspringer zu entscheiden. Allerdings hatte Stefan hier nach mehren beiderseitigen taktischen Schlägen für einen Mehrbauern einen Läufer geben müssen. Dennoch war das Endspiel derartig komplex, dass eine Gewinnführung für Herdringen erst nach fast 6 ständigem Kampf realisiert werden konnte. Endstand 4:4. somit können die Ruhrspringer, in der Tabelle aufgrund eines Spiels weniger auf Platz 2 liegend , weiterhin die Meisterschaft und damit den möglichen Aufstieg aus eigener Kraft realisieren.

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