Die Zweite geht in Sundern unter ...

..04.02.2012 21:04 von Uli Schumacher

Nur 3 Remis, sonst gab es nur Niederlagen

Dass wir nicht gekämpft haben, kann man nicht behaupten. Drei Spiele gingen über die Zeitkontrolle, bei zwei weiteren kamen die Sunderaner in arge Zeitnot. Aber auch in diesen fünf Partien ging es immer gut für die Heimmannschaft aus. Der Reihe nach: Schon im sechsten Zug machte Uli Schumacher seinen mittlerweile typischen Eröffnungsfehler mit Schwarz gegen den als gleichstark eingeschätzten Dinter. Diesmal stellte er zweizügig einen Läufer ein. Dafür begann Stefan Brüser  gegen Konstanze Weber, auch sicher ein Duell auf Augenhöhe, gewohnt aggressiv, schlug früh mit dem Läufer auf f7 ein und gewann so den Bauern. Weber nahm das Opfer nicht an und kam unter Druck. Stefan Brüser ließ eine Opferkombination aus und kam dann selbst unter Druck. 
Erich Rademacher gewann einen Bauern gegen Höffner und verlor dann die Partie. Thomas Henke brachte seinen Gegner in arge Zeitnot (zum Schluss 2 Minuten auf der Uhr seines Gegners Huhn, 50 Minuten auf der eigenen Uhr) verlor dann aber die Qualität und gab seine Partie auf. Josef Epping spielte ruhig gegen Goldbach und remisierte entsprechend. Tom Bösterling vergriff sich bei einer Abtauschsituation und verlor gegen Schon. Derweil kämpfte Uli Schumacher gegen eine Mehrfigur. Sein Gegner versäumte es mehrmals, durch Figurentausch zu vereinfachen. An den ersten beiden Brettern sah es gut aus. Thomas Langes hatte eine Mehrbauern, Lutz Kümpel fühlte sich auch auf der Siegerstraße, auch weil er deutlich mehr Zeit auf der Uhr hatte. Stefan Brüser stand mittlerweile mit Minusqualität auf Verlust. Uli Schumacher gewann einen 2. Bauern hatte jetzt drei Zentrumsbauern gemeinsam und bot mehrfach Remis, was Dinter dann kurz vor der Zeitkontrolle annahm. Schlussstellung siehe unten. 

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Lutz Kümpel hatte seine Stellung total verspielt, stand mit 2 Minusbauern im Turmendspiel auf verlorenem Posten und gab kurz nach der Zeitkontrolle und Turmtausch auf. Thomas Langes hatte zwar den Mehrbauern, stand aber ungünstig und musste sogar auf Mattfallen aufpassen. Das Remis war auch bei dem Spielstand von 5:1 für Sundern, eine logische Konsequenz.  Die beiden Partien wurden von den Mitspielern interessiert beobachtet, denn zumindest theoretisch wäre mit drei Siegen noch eine Ausgleich möglich gewesen.
Stefan Brüser kämpfte bis zum Ende und gab auf, als er den Damengewinn durch Bauerndurchmarsch nicht mehr verhindern konnte.

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Schlussstellung von Dinter gegen Uli Schumacher

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